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Ziele und Struktur

Der Weg zu Innovation und Wachstum

Weltweit erweisen sich Cluster als Erfolgsgeschichte. Das Silicon Valley, die Biotechnologie in Oxford oder der IT-Standort München haben Weltrang. Der Clusterpolitik liegt der Grundsatz zugrunde, dass die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in einer globalen Wirtschaftsordnung auch von lokalen Faktoren abhängt: räumliche Nähe, persönlicher Austausch und informelle Treffen. Unternehmen in Clustern sind innovativer und produktiver, weil sie auf ein dichtes Netz von spezialisierten Zulieferern, einschlägigen Forschungseinrichtungen und spezialisierten Fachkräften in räumlicher Nähe zugreifen können.

Wettbewerbsfähiger Mittelstand

Die Staatsregierung erschließt mit ihrer Cluster-Politik vor allem für den bayerischen Mittelstand die typischen Cluster-Vorteile. Dafür hat sie Clustermanagementteams in 17 besonders bedeutsamen Kompetenzfeldern der bayerischen Wirtschaft eingerichtet. Die einzelnen Clusterteams stärken und erweitern das Netzwerk aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen in ihrem jeweiligen Kompetenzfeld. Zentrales Ziel ist es, die gesamten Wertschöpfungsketten von der Forschung bis zum Endprodukt im Land zu halten, die Wettbewerbsfähigkeit durch Kooperationen zu fördern, Forschungsergebnisse schnell als Produkte auf den Markt zu bringen und somit die Innovationsdynamik im Freistaat zu erhöhen. Dadurch leisten die Cluster einen wichtigen Beitrag, um Arbeitsplätze in allen bayerischen Landesteilen zu sichern und zu schaffen.

Clusterplattformen - Dienstleister für Unternehmen

Die Clusterteams vernetzen die Akteure ihrer Kompetenzbereiche landesweit. Damit wird gewährleistet, dass alle relevanten Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus den Ballungszentren, aber auch aus dem ländlichen Raum, eingebunden sind.
Mit über 7.000 Clusterakteuren allein in 2020 haben sich die Cluster zu einem wichtigen Faktor in der bayerischen Innovationslandschaft entwickelt. Durch mehr als 13.800 Veranstaltungen mit über 730.000 Teilnehmern seit Beginn der Cluster-Offensive Bayern im Jahr 2006 erhöhen sie die Transparenz in ihren jeweiligen Kompetenzfeldern. Sie vernetzen durch über 2.100 einzelne Projekte zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen und führen auch bisher forschungsferne Unternehmen an Wissensträger heran.

Vorteile für Unternehmen:

  • Cluster schaffen viele neue Geschäftskontakte,
  • Cluster verbreiten das aktuelle Know-how von Forschungseinrichtungen,
  • Cluster schaffen Zugang zu Auslandsmärkten,
  • Cluster sind aktiv bei Aus- und Weiterbildung sowie Finanzierungsfragen.

Cross-Cluster-Projekte

Neben der Vernetzungsarbeit innerhalb des jeweiligen Clusters gewinnt auch zunehmend die Zusammenarbeit zwischen Clustern an Bedeutung. In sogenannten Cross-Cluster-Projekten schließen sich mehrere Clusterteams zusammen, um die Innovationskraft ihrer Mitgliedsunternehmen und -institutionen für ein spezielles Projekt zu bündeln. In diesen Projekten entstehen oftmals hoch innovative Lösungen, die ohne eine Zusammenarbeit der Cluster nicht möglich gewesen wären.